"Parzelle, die"

„Parzelle, die“ ist ein fotografisches Langzeitprojekt über Kleingärten und die Menschen, die sie gestalten, pflegen und bewohnen.
Im Zentrum der Arbeit stehen jeweils zwei Fotografien:
eine ruhige Luftaufnahme der Gartenparzelle sowie ein Porträt der Gärtnerin oder des Gärtners im Garten selbst. Aus der Verbindung beider Bilder entsteht ein Dialog zwischen Mensch und Raum, zwischen individueller Biografie und gestalteter Landschaft.
Die Aufnahmen zeigen Kleingärten nicht nur als Orte des Anbaus oder der Freizeit, sondern als persönliche Rückzugsräume, als Ausdruck individueller Vorstellungen von Ordnung, Freiheit, Schönheit und Zugehörigkeit. Jeder Garten wird dabei zu einer Art Selbstporträt seiner Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Luftaufnahmen entstehen aus einer senkrechten Perspektive und konzentrieren sich auf Strukturen, Wege, Pflanzen, improvisierte Architekturen und die oft überraschend grafische Ordnung der Parzellen. Die ergänzenden Porträts richten den Blick anschließend auf die Menschen selbst — auf jene, die diese Räume erschaffen und mit Leben füllen.
„Parzelle, die“ bewegt sich zwischen dokumentarischer Fotografie, künstlerischer Typologie und sozialer Beobachtung. Das Projekt versteht den Kleingarten als kulturellen Raum und als Spiegel gesellschaftlicher Vorstellungen von Privatheit, Natur und individueller Gestaltung.
Für die Fortsetzung des Projekts suche ich weitere Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, die sich und ihren Garten fotografieren lassen möchten. Teilnehmende erhalten die entstandenen Fotografien anschließend zur privaten Nutzung.
Zur Fortsetzung des Projektes suche ich noch Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, die sich gerne fotografieren lassen möchten.
Kontakt:
parzelle@ffpeters.de
Ina, 49
Sozialarbeiterin
Pächterin seit 2024
„Mein Garten bedeutet mir: das große Glück, in der Stadt die Natur als kleine Oase für mich und die Liebsten zum Entspannen in jeglicher Form zu haben.“


Familie Mehner
Pächter seit 2019
„Mit dem Garten haben wir unseren Kindern die Natur nähergebracht, die wir selbst schon aus unserer Kindheit kennen. Er ist für uns Erholungsort, Hobby und Treffpunkt zugleich – und inzwischen ein wichtiger Teil unseres Familienlebens geworden.“


Tina, 72
Rentnerin
Pächterin seit 2003
„Den Garten haben mein Mann und ich als Ersatz für unser Boot übernommen, später habe ich den Garten des Hundes wegen behalten. Jetzt bedeutet er mir Freizeit und Spaß. Auch wenn er sehr viel Arbeit macht.“


Frau Sobosczyk, 72
pensionierte Lehrerin
Pächterin seit 1991
„Ich könnte ohne meinen Garten gar nicht mehr sein. Ich bin auf dem Dorf groß geworden und genieße die tolle Gemeinschaft hier.“

